Unser Zuhause

„Ich bin hier in der Region verwurzelt. Unsere erste Firma hat in einer Scheune in Binsdorf produziert und darum lag es nahe, den Neubau im näheren Umfeld zu planen. Als wir die Möglichkeit hatten, an dieser Stelle in Binsdorf zu bauen, haben wir sofort zugegriffen: Sozusagen auf der Aussichtsplattform des Ortes ein Büro- und Produktionsgebäude für mittlerweile über 220 Mitarbeiter zu planen, ist Herausforderung und Verpflichtung gleichermaßen.“

Senator Thomas Preuhs,
Geschäftsführender Gesellschafter

„Wir wollten ein Gebäude bauen, das nicht nur funktional und praktisch ist, sondern eines, in dem sich wir und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohlfühlen. Der Neubau sollte sich gut in die Landschaft einfügen und zusammen mit den verwendeten Materialien ein harmonisches Ganzes bilden.“

Elke Preuhs,
Geschäftsführerin

Harte und weiche Fakten

  • Wir kühlen mit Eis und heizen mit Luft
  • 40 000 Liter Regenwasser werden wiederverwendet
  • Wir recyceln, was das Zeug hält.
  • Modernes Design und Wohlfühlcharakter
  • Unsere eigenen Bienenvölker fühlen sich hier wohl
  • Gemüse von und für die Mitarbeiter
  • Die Gesamtleistung unserer eigenen und Beteiligungen an Photovoltaikanlagen beträgt knapp 2 MW
  • Die gesamte Materialauswahl bei den Gebäuden orientiert sich an ökologischen Gesichtspunkten

Das Hauptgebäude

Strom und Wärme werden einzig durch die Energie der Sonne geliefert. Was noch vor ein paar Jahren als ökologische Träumerei abgetan worden wäre, haben wir im 2010 bezogenen Firmengebäude realisiert und damit ein in Deutschland einzigartiges Konzept mutig umgesetzt.

Bei der Planung und beim Bau des neuen Firmengebäudes haben wir an vielen Stellen Neuland betreten. Vergleichbare Projekte gibt es weltweit keine. Unternehmerisches Risiko und mutige Entscheidungen kennzeichnen diesen Neubau.

Herausgekommen ist ein Gebäude, das in vielen Punkten einzigartig in Deutschland ist.

Unser Eiswürfel

Neben dem Gebäude ist ein großer unterirdischer Eis-Speicher angelegt, mit einem Durchmesser von 15 Metern und einer Höhe von 5 Metern. Die Wassermenge beträgt 800.000 l.

Im Übergang von Wasser zu Eis steckt so viel Energie wie im Temperaturunterschied von 0° bis 80° warmem Wasser. Diese Energie kann zum Heizen genutzt werden, indem dem Wasser im Speicher so lange die darin enthaltene Energie entzogen wird, bis das Wasser im Speicher zu Eis gefriert. Wechselt das System im Sommer vom Heiz- in den Kühlbetrieb, kühlt das Eis das Gebäude und kann wieder Wärme aufnehmen. Das Eis schmilzt.

Der Neubau – Die Schräge

Mit dem Neubau hat das Hauptgebäude sein Pendant gefunden, das jedoch auch vollständig losgelöst als eigenständiges Gebäude seine Berechtigung hat. Das moderne Bürogebäude wird mit zwei Wärmepumpen beheizt. Der Bachlauf, die Beschattung der überkragenden Decke und der „schrägen“ Wand, sowie die zu öffnenden Fenster unterhalb der Decke sorgen für eine natürliche Klimatisierung.

Das dominierende Dach geht in nordwestlicher Richtung in eine schräge Wand zur Straße hin über, was den Blick der Vorbeifahrenden auf sich zieht. Ein besonderes Wiedererkennungsmerkmal ist somit geschaffen.

Die Technik

Das Heizen mit Eis funktioniert so: Die Dachfläche der Halle ist komplett mit einer Photovoltaik-Anlage belegt, die über das Jahr gerechnet optimale Erträge bringt.

Strom im Winter:
auch die Süd-Wand der Fassade ist im oberen Bereich komplett mit Photovoltaikmodulen bestückt. Sie bringt die Spitzenerträge dann, wenn die Sonne im Winter im flachen Winkel ihre Kreise zieht und genau das ist die Zeit wenn die Wärmepumpen am aktivsten sind. Ein weiterer Vorteil ist die schneefreie Zone. Zwei Luft-Wärmepumpen versorgen das komplette Gebäude über den Fußboden mit Wärme und Kälte.
Auch hier werden die Toiletten und die Bewässerung der Außenanlagen über einen großen Regenwasserspeicher betrieben.