Gewinnspielauslosung der Visionen-Messe

Glück gehabt!

Der Besuch der Ausbildungsmesse „Visionen 2018“ hat sich für Stefan Ott aus Grosselfingen doppelt gelohnt: erst hat der Neuntklässler wertvolle Informationen über seinen möglichen künftigen Berufsweg erhalten, dann hat er auch noch einen Preis gewonnen. Die Firmen der Preuhs-Holding hatten bei der Messe zu einem Gewinnspiel eingeladen und der technikbegeisterte Jugendliche wurde unter vielen Teilnehmern als glücklicher Gewinner eines Solar-Ladegeräts von unserer „Glücksfee“ Celine gezogen. Preuhs-Ausbildungsleiterin Brigitte Renz (links)  überreichte Stefan, der mit seiner Mutter zur Preisübergabe gekommen war, den Gewinn.

 

Erasmus Programm London 2018

Die letzten drei Wochen in London waren eine wirklich einmalige und wahnsinnig bereichernde Erfahrung für mich. Nicht nur, dass man viele interessante Personen kennengelernt hat und neue Freundschaften geschlossen hat, sondern auch einen vollkommen anderen Lebensstil kennenzulernen war unglaublich interessant und lehrreich.  Ich hatte die Chance, durch meinen Betrieb und die Berufsschule an einem Erasmus-Programm des ADC College in London teilzunehmen. Das Programm umfasste drei Wochen, in denen ich eine Woche in dem College selbst war und zwei Wochen in einem Betrieb untergebracht wurde. Durch das Arbeiten in einem Betrieb in einem fremden Land lernt man sehr viel dazu. Nicht nur die Sprache, auch das generelle Arbeitsverhalten in anderen Ländern kennenzulernen.

Ich musste lediglich einen Online-Test absolvieren, um meine Sprachkenntnisse einschätzen zu können, und einen Lebenslauf verfassen, um mich für das Erasmusprogramm zu qualifizieren. Nachdem diese beiden Dinge erledigt waren, stand dem Programm nichts mehr im Wege.

Am 16. September ging es dann los, gegen Nachmittag haben sich alle Teilnehmer auf den Weg nach London gemacht. Gegen 21:00 Uhr sind wir in unseren Gastfamilien angekommen. Dort wurden wir mit einer warmen Speise begrüßt und über alle wichtigen Dinge, die man über London wissen sollte, informiert.

Die erste Woche verging ziemlich schnell, wir waren morgens im College und hatten dort jeweils zwei Kurse am Tag. Nachmittags hatten wir dann Zeit, die Stadt zu erkunden. Die vielen Eindrücke der Sehenswürdigkeiten in London waren überwältigend.
In den darauffolgenden Wochen begann das Arbeiten in den Betrieben, viele von uns waren anfangs sehr überfordert von der Sprache und den Aufgaben, die wir bekommen haben. Doch das hat sich ziemlich schnell gelegt.  Jeder hat sich relativ schnell in seinem Betrieb eingefunden und schnell eine guten Draht zu seinen Arbeitskollegen bekommen.

Ich wurde dort in einem kleinen Charity Shop etwas abseits von London untergebracht. Dort wurden täglich große Mengen von Spenden angenommen, in Form von Kleidung, alten CD’s oder alten Möbelstücken. Diese gespendeten Dinge wurden dann zu sehr niedrigen Preisen verkauft in einem kleinen Shop, in dem wir ebenfalls an der Kasse aushelfen mussten.

Ebenso durften wir unserer Kreativität freien Lauf lassen und den Shop ganz nach unserem Ermessen gestalten. Die Arbeit dort hat sehr viel Spaß gemacht.

Am Ende der drei Wochen haben wir uns alle sehr auf unser Zuhause gefreut, obwohl wir auch etwas traurig waren uns von den Menschen, die wir liebgewonnen hatten, wieder zu verabschieden.

Abschließend kann man sagen, es war eine sehr gute Erfahrung. Allerdings aber auch eine vollkommen neue Situation, auf die man sich zuerst einmal einstellen muss.Kim2.JPG